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Zukunftssicheres Enterprise Social Network für Continental

Continental migriert als erstes Enterprise-Unternehmen Connections in die AWS Cloud

Die Continental AG entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental beschäftigt aktuell mehr als 190.000 Mitarbeitende in 58 Ländern und Märkten.

Weltweite Vernetzung über Enterprise Social Network ConNext

Die besten Ideen entstehen, wenn Menschen miteinander im Austausch stehen. Dazu benötigen sie die richtigen Informationen zur richtigen Zeit. So können sie gemeinsam komplexe Probleme bearbeiten. Um dieses Potential zu heben und den hierarchie- sowie abteilungsübergreifenden Austausch zu fördern, hat Continental vor 10 Jahren ein Enterprise Social Network (ESN) eingeführt. Es ist ein Service, der allen Mitarbeitenden und Gesellschaften von Continental zur Verfügung steht.

Das ESN mit dem Namen ConNext bedient heute noch wichtige Use Cases wie „Communicate“, „Learn“, „Find information“ und „Share information“. Jeder Mitarbeitende kann über das ESN Informationen transparent zur Verfügung stellen und erleben, wie Themen viral gehen. Aktuell nutzen 125.000 Personen ConNext. Mehr als 23.000 Communities laden zum Austausch ein und fördern die interne Vernetzung. Die monatlichen Zugriffe liegen durchschnittlich bei 63.000 Unique Visitors. Die Continental-Mitarbeitenden können des Weiteren auch mit ihren externen Partnern über ConNext zusammenarbeiten. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat Continental seine ESN-Plattform zudem um eigene Anwendungen erweitert.

Fakten

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Tage Big-Bang-Migration
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ConNext-Nutzer*innen
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Communities

Strategische Entscheidung für die AWS Cloud

ConNext basiert auf der Applikation Connections von HCL Technology Solutions. In der Vergangenheit betrieb Continental die Applikation on-premises und hat diese im eigenen Rechenzentrum gehostet. HCL entschied sich 2019 dazu, Connections nur noch als cloudnative Anwendung auf Kubernetes-Basis weiterzuentwickeln. Continental musste überlegen, wie das ESN fortzuführen sei.

Ein Ziel von Continental ist es, den Mitarbeitenden weltweit exzellente IT-Lösungen zur Verfügung zu stellen, die innovativ, modern und intuitiv bedienbar sind. Gleichzeitig sollen diese auf einer starken technologischen Basis aufbauen. Für andere Anwendungsfälle setzte die IT-Abteilung schon auf die AWS Cloud. Nach einer umfassenden Analyse verschiedener möglicher Betriebsszenarien in der erforderlichen Kubernetes-Infrastruktur traf Continental die strategische Entscheidung, die ESN-Plattform in der eigenen Continental AWS Cloud zu betreiben. So sollten mehrere Ziele erreicht werden: Der Fokus lag vor allem darauf, einen möglichst flexiblen, skalierbaren und zukunftssicheren Betrieb der ConNext-Plattform zu gewährleisten. Damit die ConNext-Nutzer*innen in Zukunft von neuen Funktionen profitieren können.

Migration AWS Cloud

Für die Migrationsplanung setzte Continental auf die Expertise von Skaylink. Schon seit 1996 arbeitet Continental erfolgreich mit den Expert*innen von Skaylink zusammen. Auch bei der Einführung von Connections begleiteten sie das Technologieunternehmen. Seitdem und bis heute verantworten die Skaylink-Expert*innen den Betrieb, Support und die Weiterentwicklung von Connections.

Für die Migration von ConNext in die Cloud von AWS erarbeitete Martin Schmidt, Senior IT Architekt bei Skaylink, ein detailliertes Konzept. Es umfasste sowohl die AWS-Architektur, die Migration, Kostenschätzung und -Optimierungen als auch die Applikationsbetreuung einschließlich der Begleitung der Continental bei der Erarbeitung und Definition des neuen Service-Set-ups. Dabei lag der Schwerpunkt des Konzeptes darauf, die Nutzung standardisierter AWS-Services anstelle individueller Lösungen einzuplanen. So wird AWS RDS als Datenbank und der AWS OpenSearch Service als Ersatz für den mitgelieferten Elasticsearch Service genutzt. Die neuen Connections-Dienste werden auf Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS) ausgeführt. Als Dateispeicher kommt Amazon Elastic File System (EFS) zum Einsatz.

Bei der Erarbeitung des neuen Architektur-Konzepts waren weitere Continental-Abteilungen eng eingebunden, um einen sicheren Betrieb in der Continental AWS Cloud gewährleisten zu können. Das Projektteam, bestehend aus Vertreter*innen von Continental und Skaylink, bereitete die Migration minutiös vor. So gelang die reibungslose Migration der Anwendung einschließlich aller Daten als „Big Bang“ innerhalb von zwei Tagen. In diesem Rahmen wurde gleichzeitig die Version 6.5 von Connections ausgerollt. Die ConNext-Nutzer*innen konnten sich nun über neue Funktionen wie „Orient me“ freuen, um schneller für sie relevante Informationen im ESN zu finden.

Martin-Schmidt

„Continental war das erste Enterprise-Unternehmen, das den Schritt in die Cloud mit Connections gewagt hat. Wir konnten uns nicht an Referenz-Architekturen orientieren, sondern haben bei der Planung bei null angefangen. Durch die Migration in die Cloud wurde der Betrieb von Connections für Continental deutlich vereinfacht. Für viele Infrastruktur-Komponenten kann Continental auf das Angebot von AWS setzen und muss kein eigenes Personal vorhalten.“

Senior IT Architekt, Skaylink
Martin Schmidt

Kommunikationswelten verbinden – Microsoft Office 365 und Connections

Seit Continental Microsoft Office 365 eingeführt hat, bestand der Wunsch, die beiden Kommunikations- und Kollaborationsplattformen stärker miteinander zu vernetzen. Den Mitarbeitenden sollte eine unterbrechungsfreie User Journey ermöglicht werden, um deren eigenen Bedarfe und Handlungsziele bestmöglich zu unterstützen. Sie sollten das Tool nutzen können, das für ihren Kommunikations-/Kollaborationsanlass am besten passt: Teams für die Arbeit in Projektgruppen. ConNext für den unternehmensweiten transparenten Austausch, in dem Themen viral gehen können, sowie als Lernplattform.

Die Version 7.0 von Connections legte die technischen Grundlagen für die Integration von ConNext und Microsoft Office 365. Im Rahmen des Projektes „Modernized ESN“ plante Continental das Upgrade auf die neueste Herstellerversion von HCL Connections. Auch bei diesem Projekt konnte Skaylink seine Stärken ausspielen.

Andreas-Weinbrecht

„Uns ist an der besten Lösung für unsere Kunden gelegen. Wir denken dazu herstellerneutral. Nichtsdestotrotz haben wir tiefe technische Expertise in vielen Bereichen. Ich selbst bin HCL Ambassador – andere Skaylink-Kolleg*innen sind zertifizierte Microsoft-Berater*innen. Gemeinsam konnten wir unsere Expertise zum Wohle des Kunden einbringen.“

Circle Lead Large Enterprise Operations, Skaylink
Andreas Weinbrecht

Dieses Know-how ermöglichte Skaylink die Integration von Connections und Microsoft Office 365 gezielt vorzubereiten. Die Integration zwischen der ConNext-Plattform und ausgewählten Microsoft Office 365 Services wurde iterativ ausgerollt und kommunikativ umfassend begleitet. Die Basis hierfür, das Update bzw. Rollout von HCL Connections 7.0, erfolgte hingegen innerhalb von nur einem Tag. Jetzt ist ConNext mit Outlook, Teams, Windows Explorer und SharePoint vernetzt. So können beispielsweise ConNext-Foren in Teams eingebunden werden, damit Stakeholder ihre Antworten auf Fragen im Forum vorab in kleiner Runde in Teams abstimmen und ohne Medienbruch veröffentlichen können. Oder Profile von Kolleg*innen aus Connections sind in Outlook abrufbar, wenn Mitarbeitende weitere Informationen zu einer Verfasser*in oder Empfänger*in einer E-Mail erhalten möchte.

Kommunikationskampagne für Endnutzer*innen

Neben der Integration von Microsoft Office 365 stellt die Version 7.0 von Connections auch neue Funktionen wie Community Templates zur Verfügung. Um die Anwender*innen zu befähigen, alle Neuheiten bestmöglich zu nutzen, startete Continental Anfang 2022 eine Kommunikationskampagne. Begleitend zur Freischaltung neuer Funktionen wurden passende Schulungsunterlagen und -videos zur Verfügung gestellt. Zur Content-Erstellung hat Skaylink dazu seine bewährten Partner panagenda sowie Schmitz und Wiesner unterstützend einbezogen.

Darüber hinaus konnten die Nutzer*innen weltweit an virtuellen Show- und Tell-Sessions teilnehmen, in denen Continental gemeinsam mit den Skaylink-Expert*innen die neuen Funktionen präsentierten und gleich Fragen zu ihnen beantworten konnten.

Ausblick

„Wir sind stolz darauf, dass der Betrieb von ConNext in den letzten 10 Jahren reibungslos funktioniert hat. Alle Updates haben wir mit unserer Expertise vorbereitet und zusammen mit Continental durchgeführt. Dabei waren wir immer am Puls der Entwicklung, um den Mitarbeitenden das bestmögliche Nutzererlebnis bieten zu können“, erklärt Andreas Weinbrecht. „Wir freuen uns auf weitere spannende Projekte, in denen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen werden.“

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