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Microsoft kooperiert mit Meta

von Sabrina Göttlinger

Was dürfen wir hier erwarten?

Vom Metaverse hat wohl spätestens seit der Umbenennung von ‚Facebook‘ zu ‚Meta‘ im Oktober 2021 fast jeder etwas gehört. Das Unternehmen Meta fokussiert sich dabei stark auf die Entwicklung zum Einsatz von Virtual Reality im Alltag und hat mit dem Aufkauf der Firma ‚Oculus‘ und der zugehörigen ‚Quest‘ in Sachen VR (Virtual Reality) Devices bereits ein starkes Statement gesetzt.

Doch was hat Meta mit Microsoft zu tun?

Im Oktober 2022 fand die diesjährige Meta Connect statt. Ähnlich wie die bekannte Microsoft Ignite, stellt auch hier Meta ihre technischen Neuerungen (unter anderem die Quest Pro) und diverse Ankündigungen für das kommende Jahr vor.

Eine große Überraschung war dabei der Special Guest: Microsoft CEO Satya Nadella.

Gemeinsam präsentierten sie ihre Idee der künftigen Kooperation und wie die Integration von Microsoft Mesh, Microsoft Teams und weitere Microsoft 365 Produkte in die Meta Quest-Landschaft funktionieren kann.

Was wurde angekündigt? Was dürfen wir erwarten?

Microsoft Teams Meetings in VR

Eine der Ankündigungen betraf Microsoft Teams. In Zukunft soll es möglich sein, direkt aus der VR Office App ‚Meta Workrooms‘ ein Teams Meeting zu starten bzw. beizutreten und Usern einen neuen Weg der Kollaboration zu ermöglichen.

Hier treffen dann die verschiedenen Erlebnisse aufeinander. Teams Meetings werden dann in Zukunft sowohl von Mobile Usern, Desktop Usern und Virtual Reality Usern gleichzeitig besucht werden können. Zusätzlich bieten die erst kürzlich veröffentlichten Microsoft Mesh Avatare eine zusätzliche Möglichkeit des Auftretens.

Da neben den Mesh Avataren auch Meta ihre eigenen hat, wird sich zeigen, welche sich hier durchsetzen werden.

Während der Connect war lediglich die Sprache von der VR App ‚Meta Workroom‘, die derzeit bereits im Business-Kontext für diverse Use Cases, wie z. B. Meetings, Onboardings, Schulungen gut benutzt wird.

Microsoft hat 2017 ebenfalls eine VR-Plattform namens ‚Altspace VR‘ aufgekauft, um im Business- und Commercial-Bereich Fuß zu fassen. Auch hier muss die Zukunft zeigen, wie beide Firmen mit der Weiterentwicklung und Kooperation innerhalb ihrer eigenen VR App umgehen.

M365-Umgebung in VR

Mark und Satya haben ebenfalls bekannt gegeben, dass die Windows 365-Welt in die Quest Devices integriert wird.

Sprich, die bekannte Windows-Umgebung, einschließlich personalisierter Apps, Inhalte und Einstellungen können problemlos auf die VR-Brille gestreamt werden. Mit der Leistung von Windows und deren Windows Anwendungen.

Zusätzlich bringt Microsoft über die PWA (Progressive Web Apps) Technologie 2D-Versionen der bekannten Office-Apps (Word, Excel, PowerPoint, etc.) auf die Quest und lassen somit eine Kollaboration innerhalb der Virtuellen Realität zu.

Einbindung der VR Devices in Azure AD / Intune

Rollout

Mit der nächsten Bekanntmachung konnten viele Administratoren aufatmen. In Zukunft wird es endlich möglich sein, die firmeneigenen Quest-Brillen, wie jedes andere Mobile Device über Azure Active Directory und Intune zu kontrollieren und den Compliance-Richtlinien anzupassen.

Gaming

Zum Abschluss wurde noch auf die Gaming-Welt eingegangen. Auch die Videospiel-Marke XBOX von Microsoft, bekommt seinen Platz innerhalb von Meta.

Käufer des XBOX Game Pass Ultimate wird es in Zukunft möglich sein, die Spiele direkt über die Quest-VR-Brille zu streamen und somit ein neues Spielerlebnis zu entdecken.

Fazit

Microsoft und Meta? Eine Kombination, die ich bisher nicht für möglich gehalten hätte. Zwei Firmen, die vor allem in Sachen Datenschutz und Zielgruppe nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch macht die Kombination Sinn. Meta hat mit den Quest-VR-Brillen bereits einen großen Marktanteil künftiger Metaverse-Nutzer gewonnen. Vor allem im Commercial und Business Bereich haben sich viele Interessenten für die Marke Meta entschieden. Microsoft konnte hingegen mit ihrer eigenen AR (Augmented Reality) Brille HoloLens bisher lediglich den Industrial Bereich bedienen. Im Gegenzug dazu, ist Microsoft jedoch der Markführer beim Einsatz von Software und Betriebssystem in den Unternehmen weltweit.  

Die Kombination der beiden Unternehmen führt also zu einer starken Gemeinschaft, die mit großem Investpotenzial einen starken Schritt in Richtung Entwicklung von Metaverse im Business-Einsatz schaffen könnten.

Derzeit ist der Einsatz von Virtual Reality in Firmen noch ein Nischenthema und wird teils sehr kritisch betrachtet. Es wird spannend, ob durch die Zusammenarbeit mit Microsoft das Interesse bei einzelnen Unternehmen geweckt und eine neue Art der Zusammenarbeit geschaffen wird.

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